Psychosomatik


„Geh Du vor“, sagte die SEELE zum Körper, „auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich.“

„Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben“,
sagte der Körper zur Seele.
© Ulrich Schaffer 


Körper und Seele bestehen aus zwei untrennbaren Aspekten. Bei psychosomatischen Beschwerden zeigen sich Erkrankungen der Seele meistens in körperlichen Symptomen. Diese allein zu bekämpfen, führt nicht zu Heilung. Oft ist dem Patienten der seelische Hintergrund einer Erkrankung gar nicht bewusst, ganz besonders dann, wenn es ihn selbst betrifft. Auch in der konventionellen Therapie steigt zunehmend das Bewusstsein dafür. Zu den psychosomatischen Erkrankungen zählt laut Schulmedizin unter anderem Rheuma, Asthma, Essentielle Hypertonie (Bluthochdruck), chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Colitis ulcerosa) und Neurodermitis. Doch auch Krankheitsbilder wie Schmerzen und körperliche Bewegungseinschränkungen werden durch die menschliche Psyche getriggert.

Neben Ihrer oft notwendigen ärztlichen Behandlung, ist es mein Anliegen, mit Ihnen gemeinsam diesen psychischen Triggern auf den Grund zu gehen, krankheitserhaltende Ursachen aufzudecken und diese mit Ihnen gemeinsam zu bearbeiten.

Den Patienten mit Neurodermitis wird in unserer Praxisgemeinschaft große Aufmerksamkeit geschenkt. Meine Frau Friederike Richter ist Heilpraktikerin und beschäftigt sich seit Jahren mit Hautpatienten. Bei Menschen mit atopischen Erkrankungen konnte eine erhöhte Sensitivität wissenschaftlich nachgewiesen werden. Durch Symbiose der bei Kindern oft auch betroffenen Elternteile, deren Erfahrungen mit der eigenen Leidensgeschichte, entwickelt sich ein Spannungsfeld unter dem beide Seiten leiden – Kind und Eltern; durchwachte Nächte, der Druck durch Familienangehörige oder Freunde, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, ein sich anbahnendes Asthma führen zur erhöhten Aufmerksamkeit und Krankheitsunterhaltung…hier gilt es auch die Eltern zu stützen und deren negative Erfahrungen aufzuarbeiten.

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